Gabi dan Droste

Gabi dan Droste lebt in Berlin. Als Projektentwicklerin, Dramaturgin, Spielleiterin/Co-Regisseurin interessiert sie die Koordinierung kollektiver Entwicklungsprozesse im Grenzbereich zwischen visuellem und Körpertheater sowie partizipativer Strategien und performativer Spielweisen. Die Perspektiven und Rechte von Kindern, sowie die Auseinandersetzung mit Wahrnehmungs- und impliziten Wissensformen und partizipative künstlerische Forschung spielen eine zentrale Rolle in ihrer Auseinandersetzung. Sie hinterfragt die soziale und gesellschaftliche Bedeutung der performativen Künste und verantwortet in der künstlerischen Leitung von FELD Theater für junges Publikum dessen künstlerisches Gesamtprofil und Entwicklung als Theater für intergeneratives, interdisziplinäres und inklusives Arbeiten in der Stadtgesellschaft.

Maike Gunsilius

Maike Gunsilius ist Professorin für die Ästhetik des Kinder- und Jugendtheaters an der Universität Hildesheim. Als Kulturwissenschaftlerin, Dramaturgin und Performancemacherin hat sie seit 2003 an Theatern u. a. in Basel, Frankfurt am Main, Hamburg sowie in theatralen Stadtprojekten, freien Performances und Schulen gearbeitet sowie an Hochschulen u. a. in Hamburg und Hildesheim gelehrt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Dramaturgien des zeitgenössischen, performanceorientierten Kinder- und Jugendtheaters sowie partizipatives Forschen im Theater mit Kindern (und Erwachsenen).

Hannah Kowalski

Hannah Kowalski realisiert als Performerin, Dramaturgin, Regisseurin und Theaterpädagogin, Performances und Theaterprojekte, u.a. beim FUNDUS THEATER/ Forschungstheater und mit der geheimagentur. Sie hat im Rahmen des Graduiertenkollegs Versammlung und Teilhabe an der HCU zu kollektiven Entscheidungen mit Kindern promoviert. 
Seit 2009 engagiert sie sich im Hamburger Gängeviertel.

Verena Lobert

Verena Lobert lebt in Berlin und ist Gründungsmitglied des Performance-Kollektivs Frl. Wunder AG mit dem sie seit 2006 Bühnenformate, Site Specific Arbeiten und Aktionen auf Grundlage von künstlerischer Feldforschung realisiert. Neben ihrer künstlerischen Arbeit als Konzepterin, Stückentwicklerin, Performerin und Vermittlerin arbeitet sie als Dozentin in diversen Kontexten, liebt es künstlerische Prozesse zu mentorieren und ist seit 2020 im Team des FELD - Theater für Junges Publikum aktiv.

Darren O' Donnell

Darren O'Donnell ist ein städtischer Kulturplaner, Romanautor, Essayist, Dramatiker, Filmemacher, Performance-Regisseur und der künstlerische Leiter und Gründer von Mammalian Diving Reflex. Zu seinen Büchern gehören: Your Secrets Sleep with Me (2004);Social Acupuncture (2006), in dem er für eine Ästhetik des bürgerschaftlichen Engagements plädiert; undHaircuts by Children and Other Evidence for a New Social Contract (2018), in dem er den Kultursektor als Pilotprojekt für einen neuen Gesellschaftsvertrag mit Kindern vorschlägt. Zu seinen Performance-Arbeiten gehörenHaircuts by Children, All the Sex I've Ever Had,The Children's Choice AwardsundTeentalitarianism. Sein Modell für eine langfristige Zusammenarbeit mit jungen Menschen wird in London, Bochum, Mailand und Berlin angewandt. Er ist daran interessiert, die Rolle kultureller Einrichtungen in der Welt zu erweitern und neu zu überdenken, insbesondere im Hinblick auf langfristiges Engagement und kollaborative Freundschaften, die in der weiteren Gemeinschaft wirken.
Zu seinen institutionellen Partnern gehören die Royal Botanic Gardens Victoria, das Humboldt Forum, die Tate Modern und Tate Britain, der West Kowloon Cultural District, das London International Festival of Theatre, die Metropolregion Rhein-Neckar, das Schauspielhaus Bochum und das Portland Institute of Contemporary Art.

Sibylle Peters

PD Dr. Sibylle Peters ist Performancekünstlerin und Kulturwissenschaftlerin. Sie ist Gründerin des Forschungstheaters und arbeitet seit mehr als 20 Jahren daran, Menschen mittels der Kunst an Forschung zu beteiligen. In ihrer Forschungsarbeit erfindet sie Institutionen auf Probe, beruft unwahrscheinliche Versammlungen ein und ruft heterotopische Zonen aus. Sie ist in der künstlerischen Leitung des FUNDUS THEATERs / Forschungstheater FT in Hamburg, und auch international als freie Theatermacherin und Hochschullehrerin tätig.

Charlotte Pfeifer

Charlotte Pfeifer arbeitet als Regisseurin, Performerin, Produzentin und Autorin.
Regelmässige Kollaborationen verbinden sie mit Pascal Fuhlbrügge, Sibylle Peters , Jahrmarkttheater Bostelwiebeck, Kulturagenten Hamburg, MeineDamenUndHerren, kirschkern Compes & Co, frauenundfiktion, rotemeierei.
Mit der interdisziplinären Künstlergruppe Traummaschine Inc. produziert sie selbst entwickelte Kindertheaterstücke, Performances und Hörspiele.
Traummaschine Inc. erhält eine 3-Jahres-Förderung der Kulturbehörde Hamburg und hat 2022 den Förderpreis Theater der Stadt München erhalten.

Esther Pilkington

Esther Pilkington ist Performancemacherin und -forscherin in Hamburg. Die meisten ihrer Projekte realisiert sie in Kollektiven, z.B. mit irreality.tv, der geheimagentur oder random people. Mit dem FUNDUS THEATER/Forschungstheater verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit in Projekten als auch über das Graduiertenkolleg Versammlung und Teilhabe und das Forschungsprojekt Participatory Art-Based Research. 

Ute Pinkert

Ute Schlegel-Pinkert, Prof. Dr. phil. ist Professorin für Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin in den Studiengängen Theaterpädagogik und Lehramt Theater/Darstellendes Spiel. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Praxis und Theorie an der Weiterentwicklung einer theaterpädagogischen Fachwissenschaft und wirkt als Anstifterin und Begleiterin vielfältiger studentischer Projekte. Künstlerische Forschung zu Performance und Landschaft im Kontext aktueller Auseinandersetzungen mit menschlichen/nicht-menschlichen Weltverhältnissen („worlding“). 
 

Eva Plischke

Eva Plischke ist Performerin, Regisseurin, künstlerisch Forschende aus Berlin. Sie ist Mitbegründerin des Performancekollektivs Turbo Pascal und als Künstlerin in Projekten kultureller Bildung und Forschung u.a. am Fundus Theater und am Feld-Theater für junges Publikum tätig. Sie promovierte im Kontext des Graduiertenkollegs "Versammlung und Teilhabe" zum Verhältnis von Kunst und Zukunftsforschung.

Anne Pretzsch

Anne Pretzsch ist Performancekünstlerin und Kuratorin der Plattform WE PRESENT am LICHTHOF Theater Hamburg. Sie erarbeitet textbasierte Performances in diversen Konstellationen mit einem sozialpolitischen Fokus und der stetigen Suche nach Vernetzung zwischen Personengruppen und Kollektiven. Zuletzt initiierte sie die digitale Performanceintervention 100 Tage gegen Rassismus mit über 200 Jugendlichen. 2022 gewann sie den Wettbewerb ARD creators. Aktuell kooperiert sie mit dem wievirkollektiv für die immersive Performance „Helft den Reichen“, die 2023 auf den Alsterwiesen stattfindet und ein antiklassistisches Jugendprojekt zum Thema Erbschaft mit Schüler*innen angegliedert.

Anja Steidinger

Anja Steidinger ist Künstlerin, die an den Schnittstellen von Kunst, Film, Politik und Bildung arbeitet. Von 2006 bis 2020 hat sie in Barcelona gelebt. Dort ist auch ihre Dissertationsarbeit zu künstlerischen (Selbst)-Repräsentationen von Unbehagen im Kontext der spanischen Wirtschaftskrise entstanden (Publikation Edition Metzel, München 2015). Sie ist Mitbegründerin des spanischen aktivistischen Künstler_innenkollektivs Enmedio und des medienpädagogischen Projektes für künstlerische Filmvermittlung für und mit Kindern La Maleta del Cine in Barcelona. Ihre oftmals auf gemeinschaftlicher Produktion basierende Arbeitsweise verbindet postkoloniale, antidiskriminierende Perspektiven mit lokalen Kunstprojekten und entwickelt aus künstlerischer Intervention als kritische Praxis neue Handlungsräume. Anja Steidinger ist Professorin für Kunstpädagogik.
Der gemeinsame Forschungskontext für künstlerische und vermittlerische Praxen in der kulturellen Bildung “Unsichtbare pädagogische Formen” zusammen mit Dr. Sibylle Peters, dem Fundus-Theater und der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK) bildet gegenwärtig eine Schnittstelle zum wissenschaftlichen und praktischen Austausch über die unsichtbaren Verbindungen zwischen künstlerischer und pädagogischer Praxis in Bereichen Theater, Ausstellung und Schule.

Myropi-Margarita Tsomou

Prof. Dr. Myropi-Margarita Tsomou ist griechische Kulturwissenschaftlerin und arbeitet als Autorin, Dramaturgin, Theatermacherin, Moderatorin und Kuratorin. Sie erhielt ihren Doktortitel 2018, als Stipendiatin des Graduiertenkollegs „Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste“ (Hafen City Universität Hamburg/ FUNDUS THEATER-Theatre of Research/ K3 - Zentrum für Choreografie).
Seit 2019 ist sie Inhaberin der Professur für „Zeitgenössische Theaterpraxis“ an der Hochschule Osnabrück.
Sie ist zudem Kuratorin für Theorie und Diskurs am HAU-Hebbel am Ufer in Berlin und gehört zum Gründerinnen- und Herausgeberinnenteam der popfeministischen Zeitschrift „Missy Magazine“. Beispiele ihrer jüngsten kuratorischen Arbeiten sind z.B. die Reihe „Burning Futures: On Ecologies of Existence“ im HAU-Hebbel am Ufer, die Reihe „On Violence“ zusammen mit der Akademie der Künste der Welt (ADKDW) ebenfalls im HAU-Hebbel am Ufer oder die Veranstaltungsreihe der „Apatride Society“ im diskursiven Programm von Paul B. Preciado der Documenta 14.

Elise von Bernstorff

Elise v. Bernstorff ist Professorin für Performative Künste und Bildung - schulische und außerschulische Bildung an der HBK Braunschweig. Gemeinsam mit Kolleg_innen aus der Kunstpädagogik und dem Darstellenden Spiel hat sie 2021 das Institut Performative Praxis, Kunst und Bildung gegründet, das die künstlerischen Lehramts- und pädagogischen Studiengänge der HBK versammelt. v. Bernstorff ist als Mentorin und mit künstlerischer Forschung im BMBF-Forschungsprojekt „Wasteland? Ländlicher Raum als Affektraum und kulturelle Bildung als Pädagogik der Verortung“ beteiligt. Zuvor forschte sie im BMBF-Forschungsprojekt „Transkulturelle Praktiken im postmigrantischen Theater und in der Schule“ (Kunstakademie Düsseldorf) im Bereich der Schule. V. Bernstorff studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU Gießen und war Stipendiatin des künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkollegs “Versammlungen und Partizipation: Urbane Öffentlichkeiten und Performance“ (HCU Hamburg, Forschungstheater / FUNDUS Theater, K3 Tanzplan Hamburg). Dort entwickelte sie künstlerische Forschungsprojekte mit Kindern, wie „Das jüngste Gericht“ und „Das jüngste Gericht – eine außergerichtliche Versammlung“.

Kristin Westphal

Kristin Westphal, Prof. Dr. phil. habil. – Erziehungswissenschaftlerin, Universität Koblenz Zentrum für zeitgenössisches Theater und Performancekunst/Studiengang Darstellendes Spiel. Schwerpunkte: Pädagogische Anthropologie und Phänomenologie; Ästhetik und Bildung. Erziehen und Bilden in der Kindheit. Performancekunst mit Kindern und Jugendlichen in generativer Perspektive. Bildungsforschung zur Kulturellen und Ästhetischen Bildung.